Ein Sommer am Gleisdreieck

Veröffentlicht am 15. August 2026 um 20:15

Manchmal beginnt etwas Neues mit einem Abschied.

Mit „Ein Sommer am Gleisdreieck“ erscheint mein neues Kinder- und Jugendbuch – und diesmal führt die Geschichte mitten nach Berlin.

Im Mittelpunkt steht der neunjährige Paul. Gemeinsam mit seinen Eltern zieht er von Tegel nach Kreuzberg. Eigentlich bleiben sie damit sogar in derselben Stadt. Für Paul fühlt es sich trotzdem so an, als würde er einen großen Teil seines bisherigen Lebens zurücklassen. Seine vertraute Umgebung ist plötzlich nicht mehr vor der Haustür – und vor allem sein bester Freund Ben wohnt nicht mehr nur wenige Minuten entfernt.

Paul muss sich an eine neue Wohnung, eine neue Gegend und schließlich auch an eine neue Schule gewöhnen. Begeistert ist er davon zunächst überhaupt nicht.

Doch dann gibt es da noch den Park am Gleisdreieck.

Was für Paul anfangs einfach nur ein Park in der Nähe seiner neuen Wohnung ist, wird während der Sommerferien immer wichtiger. Er erkundet Wege und Wiesen, beobachtet die vorbeifahrenden U-Bahnen und entdeckt nach und nach die kleinen Besonderheiten dieses Ortes.

Und dort begegnet er Emma.

Aus einer zufälligen Begegnung entwickelt sich langsam eine Freundschaft. Paul und Emma erkunden gemeinsam den Park, machen aus scheinbar gewöhnlichen Plätzen ihre ganz persönlichen Orte und halten Erlebnisse und Erinnerungen fest. So bekommt beispielsweise eine ganz normale Parkbank irgendwann einen Namen, den wohl auf keinem Berliner Stadtplan jemand finden wird: die Wolken-Apfel-Bank.

Doch eine neue Freundschaft macht die alte nicht bedeutungslos.

Paul möchte Ben nicht verlieren. Gleichzeitig wird Emma für ihn immer wichtiger. Als schließlich sein altes und sein neues Leben aufeinandertreffen, merkt Paul, dass Freundschaft manchmal komplizierter sein kann, als man denkt. Missverständnisse entstehen, Gefühle werden verletzt und Paul muss erkennen, dass er nicht immer alles richtig macht.

Dabei geht es in „Ein Sommer am Gleisdreieck“ nicht darum, sich zwischen einem alten und einem neuen Freund entscheiden zu müssen. Vielmehr erzählt das Buch davon, dass im Leben Platz für neue Menschen entstehen kann, ohne dass vertraute Menschen deshalb ihren Platz verlieren.

Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Abschied und Neuanfang, aber auch über Erinnerungen, Veränderungen und das Gefühl, irgendwo neu zu sein.

Wie schon bei meinen bisherigen Büchern war mir wichtig, die jungen Figuren und ihre Gedanken ernst zu nehmen. Paul ist kein Held, der jedes Problem sofort lösen kann. Er ist ein ganz normaler neunjähriger Junge. Manchmal ist er traurig, manchmal unsicher, manchmal ungerecht – und gelegentlich merkt er erst hinterher, dass er etwas ziemlich ungeschickt angestellt hat.

Gerade das gehört für mich zu dieser Geschichte.

Berlin ist mehr als nur die Kulisse

Eine besondere Rolle spielen diesmal die realen Schauplätze.

Der Park am Gleisdreieck bildet das Herzstück der Geschichte. Aber auch Tegel, Kreuzberg, das Schöneberger Ufer, der Landwehrkanal, die Hochbahn und weitere Orte in Berlin gehören zu Pauls Welt.

Die Geschichte soll dabei nicht einfach irgendwo spielen und anschließend ein Berliner Ortsschild davorgehängt bekommen. Die Umgebung gehört zur Handlung. Wege werden erkundet, U-Bahnen beobachtet, alte Gleise entdeckt und aus gewöhnlichen Plätzen entstehen Erinnerungen.

Wer den Park am Gleisdreieck kennt, dürfte deshalb manches wiedererkennen. Wer noch nie dort gewesen ist, bekommt vielleicht sogar Lust, selbst einmal auf Entdeckungstour zu gehen.

Für wen ist das Buch gedacht?

„Ein Sommer am Gleisdreieck“ richtet sich vor allem an Kinder ab etwa 9 Jahren.

Besonders angesprochen werden junge Leserinnen und Leser, die Geschichten über Freundschaft und alltägliche Abenteuer mögen. Vielleicht erkennt sich auch das eine oder andere Kind wieder, das selbst schon einmal umgezogen ist, die Schule wechseln musste oder plötzlich vor der Aufgabe stand, an einem neuen Ort Freunde zu finden.

Die Geschichte kommt dabei ganz ohne Zauberei, fantastische Wesen oder übernatürliche Ereignisse aus. Pauls Abenteuer entstehen aus Dingen, die auch im wirklichen Leben passieren könnten.

Und manchmal kann eine Parkbank schließlich mindestens genauso wichtig werden wie ein Zauberschloss.

Jetzt ist es so weit

Nach der Arbeit an der Geschichte, den Figuren, den einzelnen Kapiteln und schließlich auch am fertigen Buch kann ich nun endlich sagen:

„Ein Sommer am Gleisdreieck“ ist fertig!

Das Buch wurde am 15. August 2026 bei Tredition zur Veröffentlichung eingereicht. Als Veröffentlichungsdatum habe ich den 16. August 2026 gewählt.

Das Buch erscheint als Softcover sowie als E-Book.

Softcover:
ISBN 978-3-384-98765-5

E-Book:
ISBN 978-3-384-98766-2

Bis das Buch nach der Veröffentlichung überall im Buchhandel und in den verschiedenen Onlineshops gelistet und bestellbar ist, kann es natürlich noch etwas dauern. Sobald die entsprechenden Angebote verfügbar sind, werde ich die Informationen auf meiner Homepage ergänzen.

Ich freue mich sehr, dass Paul, Emma und Ben nun ihren Weg aus meinem Manuskript hinaus zu den Leserinnen und Lesern antreten können.

Und vielleicht sitzt irgendwann jemand mit diesem Buch tatsächlich im Park am Gleisdreieck auf einer Bank, während im Hintergrund eine U-Bahn vorbeifährt.

Einen passenderen Ort zum Lesen könnte ich mir für dieses Buch kaum vorstellen.

Viel Freude mit „Ein Sommer am Gleisdreieck“!

Herzliche Grüße
Benjamin Arta


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